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Nachbericht Auktion 284 "Kunst, Antiquitäten, Russische Kunst & Schmuck"

Nikolay Ivanovitch Fechin (1881 Kasan/Russland - 1955 Santa Monica/USA), Portrait eines Mädchens mit rotem Kopftuch

Die russische Sparte hat im Auktionshaus eine lange Tradition. Hierbei kamen rund 400 Objekte russisches Silber, Porzellan, Glas und Gemälde verschiedenster Epochen, sowie Ikonen aus dem 16. – 20. Jahrhundert zum Aufruf. Großes Interesse weckte ein Teller der Kaiserlichen Porzellanmanufaktur St. Petersburg aus der Periode Nikolaus I (1825-1855), der einen Offizier und Untergebene des Semjonowski-Leibgarderegiments zeigt. Die Kaiserliche Porzellanmanufaktur St. Petersburg stellte das erste Mal eine Reihe von Militärtellern nach dem Ende der Napoleonischen Kriege her. Teller, die unter der Regentschaft Zar Nikolaus I entstanden, zählen zweifellos zu den qualitätsvollsten Erzeugnissen der Manufaktur. Der Teller dieser Auktion, der auf 1829 datiert ist, ging für 22.000 € an einen deutschen Bieter. Eine fein gemalte Ikone aus dem späten 17. Jh., die den Evangelisten Johannes zeigt wurde von 800 € auf 9.000 € gesteigert.

Einen Topzuschlag erzielte ein Portrait eines Mädchens mit rotem Kopftuch von Nikolay Ivanovitch Fechin (1881 Kasan/Russland - 1955 Santa Monica/USA). Fechin ist bekannt für seine fein gemalten Portraits. In St. Petersburg studierte er bei Ilja Repin und Filip Maljavin. Nach einem Bietgefecht von 12 Telefonbietern und weiteren Bietern im Internet, ging das Gemälde letztendlich für 185.000 € an einen Bieter aus der Schweiz.
Auch am zweiten Auktionstag wurden einige Gemälde namhafter Künstler gut gesteigert. So erzielte eine märkische Landschaft des Künstlers Lesser Ury (1861 Miedzychód/Polen - 1931 Berlin) knapp 17.000 €. Ein Ölgemälde von Maurice Utrillo (1883 Paris - 1955 Dax/Frankreich), das die Rue Saint Rustique in Montmartre zeigt, ging für 28.000 € an einen französischen Bieter.

Im Bereich der Fayencen wurde ein kleiner Jagdkrug mit Savonahenkel, der in der Salzburger Werkstatt Obermillner um 1680 entstanden ist, auf 11.500 € gesteigert. Eine Sammlung italienischer Majolika (Venedig, Savona, Montelupo) aus dem 17. Jahrhundert erzielte ein Vielfaches ihres Schätzpreises.

Eine prunkvolle Brosche, ein so genanntes „Heftel“ (siebenbürgischer Trachtenschmuck) aus vergoldetem Silber mit reichem Steinbesatz wurde auf 51.000 € gesteigert. Das Heftel stammt von dem Kronstädter Meister Johannes (Hans) Süssmilch jun. (Meister 1666 – 1688). Im Hause Fischer wurden bereits einige Heftel erfolgreich versteigert, dies ist aber der höchste Zuschlag der bisher erzielt werden konnte.

Veranstaltungen zum Bericht:
Auktion Russische Kunst, Antiquitäten & Schmuck

www.auctions-fischer.de

Quelle: © Auktionshaus Dr. Fischer - Heilbronn

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