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Helmut Jahn tödlich verunglückt

Helmut Jahn ist bei einem Fahrradunfall verstorben

Helmut Jahn ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Der namhafte Architekt verunglückte am Samstag bei einem Fahrradunfall in Campton Hills, einem Vorort Chicagos. Der Planer von Bauwerken wurde in Amerika von der Bauhaus-Legende Ludwig Mies van der Rohe inspiriert und mit gewagten Hochhäusern und Bürotürmen wie dem Sony-Center in Berlin oder dem Messeturm in Frankfurt am Main berühmt. Außerdem baute er international mehrere Flughäfen, darunter Terminals in Bangkok, Chicago oder München, und war zuletzt unter anderem im Emirat Katar tätig. In seinen Entwürfen zeigte sich der Franke als Brückenbauer zwischen Moderne und Postmoderne nach seiner Maxime, Mut für neue Lösungen zu haben.

Am 4. Januar 1940 in Zirndorf bei Nürnberg geboren, begann Helmut Jahn ab 1960 ein Studium der Architektur an der Technischen Universität München, das er 1965 mit dem Diplom abschloss. Nebenher jobbte er bereits im Hochbauamt. 1966 zog Jahn nach Chicago, wo er sich für ein Studium an der Illinois Institute of Technology einschrieb. In seinem Halbtagsjob ab 1967 bei Charles Murphys Architekturbüro C. F. Murphy & Associates machte der junge Mann auf Grund seines Zeichentalents rasch Karriere, bereits mit 33 Jahren stieg er zum Chefarchitekten und Executive Präsident auf. 1983 übernahm er die Firma, die zunächst in Murphy/Jahn umbenannt wurde und ab 2012 ausschließlich seinen Namen trug.

Glas war Jahns bevorzugtes Baumaterial. Seine ersten Erfolge bescherten ihm die 1974 errichtete Kemper Arena in Kansas City, die gebogene Fassade des spiegelglatten Xerox Centers in Chicago von 1980 sowie ein 1981 begonnenes Verwaltungsgebäude in einem Slum am Rande Johannesburgs. Die stromlinienförmige Ästhetik der Hochhäuser symbolisierte für Jahn Schnelligkeit und Fortschritt. Mit seinem Schema eines dreigeteilten Aufbaus aus Sockel, Schaft und Krone verlieh er der Skyline Dynamik und Eleganz. Die gewaltige und bunte Glasfassade seines vier Jahre später eröffneten State of Illinois Centers – heute James R. Thompson Center – beeinflusste als Symbol für die transparenten Arbeitsabläufe großer Behörden Bauprojekte weltweit.

In Deutschland gelang Helmut Jahn der Durchbruch unter anderem mit seinem 1991 fertiggestellten, 256 Meter hohen Messeturm in Frankfurt am Main. Mit dem bleistiftförmigen Hochhaus, dessen Formensprache die geometrischen Körper Pyramide, Zylinder und Quader vereint, verschmolz der Architekt die Stilrichtung des Art Déco mit dem klassischen amerikanischen Hochhausbau. Auch das 2000 umgebaute Kranzlereck am Berliner Kurfürstendamm und die 2004 fertiggestellten Highlight Towers im Münchner Stadtviertel Schwabing reihen sich in die Tradition der Glasfassaden ein. Dennoch war der Visionär in Deutschland stets umstritten: Die einen feierten ihn als deutsch-amerikanischen Star, die anderen sahen in ihm einen selbstverliebten Künstler, der vor allem beeindrucken wollte.

Quelle: Kunstmarkt.com/Amanda Bischoff

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Helmut Jahn, Messeturm, Frankfurt am Main 1988-1991
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Helmut Jahn, Post-Tower, Bonn 2000-2002
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Helmut Jahn, State of Illinois
 Center (Thompson Center), Chicago, 1979-1983
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Helmut Jahn, Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi,
 Thailand 2002-2005
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