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Europas antike Zukunft in Graz

in der Ausstellung „Europa: Antike Zukunft“

Die Ende April wiedereröffnete Halle für Kunst Steiermark, das ehemalige Künstlerhaus Graz, hat sich in ihrer ersten Ausstellung einem großen Thema verschrieben: „Europa: Antike Zukunft“. Unter Leitung von Sandro Droschl will die Schau künstlerische Beiträge zur Diskussion stellen, um aus einer in die Zukunft projizierten Geschichte ein kulturell und politisch gedachtes Europa im Sinne einer Gleichheit in Differenz voranzubringen. Obwohl viel über Europa gesprochen wird, treten derzeit verstärkt Gegenstimmen zu dieser kulturellen Einheit auf, etwa der vollzogene Brexit. Letztlich sieht Droschl eine gemeinsame Zukunft nur in einem offenen kosmopolitischen Zugang, der in einem guten Verhältnis jedes Einzelnen zu lokalen wie internationalen Gemeinschaften steht. Gerade das Ideengut der griechischen Antike bietet viele utopische Überlegungen, um ein zukünftiges Europa abseits des Primats der Ökonomie, des Nationalstaats und der bürokratischen Klientelpolitik zu gestalten. In der Schau präsentieren 13 Künstler ihre Konstruktionen, darunter Jimmie Durham, Ira Goryainova, Renée Green, Franz Kapfer, Barbara Kapusta, Jutta Koether, Oliver Laric, Shahryar Nashat, Steven Parrino und Franco Vaccari.

Die Anfänge der Idee von Europa weisen auf die frühen Demokratien der griechischen Antike und ihre Folgewirkungen zurück. Für die Ausstellung haben insbesondere verschiedene Formen des Retro-Futurismus eine besondere Bedeutung, also Zukunftsformen, die auf die Vergangenheit verweisen: Der Rückgriff auf antike und teils mythologische Konzepte soll zum Verständnis Europas beitragen. Die Exponate der Künstler suchen ebenfalls diese Mischung aus Gegenwart und Antike und der möglichen Zukunft. In ihrem mehrteiligen Filmprojekt „Chapters“ führt die zypriotische Künstlerin Haris Epaminonda durch einen performativen Reigen von archaisch, nahezu rituell wirkenden Tänzen und Anordnungen, die Anleihen der antiken Geschichte ihrer Heimatinsel anhand von aktualisierten Interpretationen in ein Heute überführen, um ihnen eine konkrete Figur und darin nachwirkende Gestalt zu geben.

In der Serie „The Earth, the Temple and the Gods“ arbeitet sich der US-amerikanische Fotograf James Welling an den Architekturen der Athener Akropolis und der Agora ab. Mittels digitaler und teils in Vergessenheit geratener analoger Techniken versucht er, den durch den Lauf der Zeit verblichenen Objekten und Skulpturen wieder Farbe einzuhauchen, die ihnen „unter die Haut geht“ und sie zu neuartigem Leben erweckt. Zudem präsentiert die Ausstellung mit „Epiphanie an Stühlen“ eine der seit dem Tod Franz Wests kaum mehr zugänglichen Skulpturen. Der Begriff Epiphanie spielt mit dem uralten Wunsch der Götter, sich zu offenbaren, womit der an Ludwig Wittgenstein interessierte West lustvoll und abwegig eine pinkfarbene Virus-Gottheit lebendig werden lässt.

Die Ausstellung „Europa: Antike Zukunft“ läuft bis zum 15. August und hat täglich außer montags von 11 bis 18 Uhr unter den geltenden Hygiene- und Abstandsregeln geöffnet. Der Eintritt ist frei. Ein Katalog begleitet die Schau.

Halle für Kunst Steiermark
Burgring 2
A-8010 Graz

Telefon: +43 (0)316 – 740 084

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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