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Max Klinger vierfach in Naumburg

Max Klingers Grabstätte auf seinem Weinberg in Großjena

1903 ließ sich der Bildhauer, Maler und Grafiker Max Klinger im beschaulichen Großjena bei Naumburg nieder. Der Künstler, der zuvor in Brüssel, München, Paris, Rom und Leipzig gelebt hatte, erwarb im sonnenverwöhnten Landstrich zwischen Saale und Unstrut ein Haus in den Weinbergen. Vor 100 Jahren starb Max Klinger auf seinem Rebhügel und wurde auf eigenen hin Wunsch hier beigesetzt. Im Herbst gehen das Max-Klinger-Haus auf seinem Weingut über der Unstrut, die Galerie im Schlösschen auf dem Naumburger Markplatz, das Oberlandesgericht Naumburg sowie der Naumburger Dom dem Schaffen eines Künstlers nach, der zu den bedeutendsten Vertretern des Symbolismus in Deutschland zählt.

Die Sonderausstellung „Das Grab im Weinberg“ im Max-Klinger-Haus zeigt grafische und plastische Arbeiten, historische Fotografien, Archivmaterialien sowie ein Filmdokument. Sie beleuchten die Umstände seines Todes, die Beerdigung und die Entstehung seiner Grabstätte. Als Max Klinger am 8. Juli 1920 auf seinem Weinberg beigesetzt wurde, war auch Käthe Kollwitz aus Berlin angereist und drückte ihre Bewunderung aus: „Was uns fortriss, was wir liebten in diesen Blättern, war nicht die technische Meisterschaft. Der ungeheure Lebensdrang, die Energie des Ausdrucks waren es, was uns daran packte. Wir wussten, Max Klinger bleibt nicht an der Oberfläche der Dinge haften, er dringt in die dunkle Lebenstiefe.“

Obwohl sich Max Klinger auf dem Höhepunkt seines Schaffens vor allem der Bildhauerei und Malerei widmete, blieb er seiner filigranen „Griffelkunst“, wie er sein grafisches Werk nannte, immer treu. Die Galerie im Schlösschen auf dem Naumburger Marktplatz widmet sich genau diesem Abschnitt von Klingers Schaffen. Von den insgesamt rund 300 Radierungen des vielseitigen Künstlers hat das Stadtmuseum eine Auswahl von 100 Stücken zusammengestellt. Im Anschluss an die Grafik-Schau präsentiert das Schlösschen die Ausstellung „Wahlverwandtschaften“ mit Arbeiten aus dem künstlerischen Umfeld Klingers, die der Leipziger Sammler Bodo Pientka zusammengetragen hat.

Im Naumburger Dom sind unter dem Titel „Druck und Hingabe“ Werke von Mariechen Danz, Ilko Koestler, Yorgos Sapountzis und Barbara Wege versammelt. Die vier zeitgenössischen Künstler haben sich acht Monate lang mit Max Klinger beschäftigt. Dafür erhielten sie von der Kunststiftung Sachsen-Anhalt und der Villa Romana in Florenz ein Stipendium. Die Villa Romana, ein klassizistisches Atelierhaus für junge Künstler, erwarb Klinger 1905, um vielversprechende Talente unabhängig von staatlicher Förderung zu unterstützen. Im zweiten Stock des benachbarten Oberlandesgerichts wird neben dem Modell des „Abundantia“-Brunnens Klingers letzter Druckzyklus „Das Zelt“ präsentiert. Damit können Besucher in Naumburg zum ersten Mal die 46 Radierfolgen aus der Sammlung des Stadtmuseums vollständig besichtigen.

Die Ausstellung „Das Grab im Weinberg. Max Klinger (1857-1920). Zum 100. Todestag“ ist bis zum 1. November im Max-Klinger-Haus zu sehen, die Schau „Max Klinger: Griffelkunst. Radierte Träume“ bis zum 27. September in der Galerie im Schlösschen. Die Ausstellung „Wahlverwandtschaften: Künstler um Max Klinger. Sammlung Bodo Pientka“ läuft an gleicher Stelle vom 3. Oktober bis zum 22. November. Beide Häuser haben dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt regulär 4 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Max-Klinger-Haus
Blütengrund 3
D-06618 Naumburg-Großjena
Telefon: +49 (0)3445 – 230 823

Galerie im Schlösschen
Markt 6
D-06618 Naumburg (Saale)
Telefon: +49 (0)3445 – 273 443

Der Naumburger Dom veranstaltet die Schau „Druck und Hingabe: Eine Widmung an Max Klinger“ vom 12. September bis zum 31. Oktober. Er ist montags bis samstags von 9 bis 18 Uhr geöffnet, sonntags ab 11 Uhr. Der Eintritt kostet regulär 7,50 Euro, ermäßigt 5,50 Euro, für Schüler 3 Euro.

Naumburger Dom
Domplatz 16/17
D-06618 Naumburg (Saale)
Telefon: +49 (0)3445 – 230 11 33

Oberlandesgericht Naumburg
Domplatz 10
D-06618 Naumburg (Saale)
Telefon: +49 (0)3445 – 280


11.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Max Nalbach

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