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Pedro de Oraá ist tot

Pedro de Oraá bei der Arbeit in den 1950er Jahren

Am 25. August verstarb der Kubaner Pedro de Oraá im Alter von 88 Jahren in seiner Heimatstadt Havanna. Mit seinen Arbeiten trug der Maler in der Nachkriegszeit maßgeblich zur Entwicklung der Abstrakten und Konkreten Kunst in Kuba bei. Bekannt wurde er durch sein Engagement in der Künstlergruppe „Los Once“ und als Mitbegründer der „Diez Pintores Concretos“. De Oraá war zudem als Kunstkritiker, Schriftsteller, Designer und Übersetzer tätig. Er beteiligte sich bis 2018 an internationalen Ausstellungen und wurde mehrfach ausgezeichnet, 2015 zum Beispiel mit dem Premio Nacional de Artes Plásticas, der kubanischen Künstlern verliehen wird, die einen wertvollen Beitrag zum Kunstgeschehen ihrer Heimat leisten.

Geboren 1931 in Havanna, studierte Pedro de Oraá an der Akademie der Schönen Künste von San Alejandro, machte aus finanziellen Gründen jedoch keinen Abschluss. Mitte der 1950er Jahre lernte de Oraá seine Kollegin und spätere Ehefrau Loló Soldevilla kennen, mit der er 1957 die Galería de Arte Color-Luz in Havanna gründete, die sich der abstrakten Kunst verschrieben hatte. Sie wurde zum Treffpunkt der Künstlergruppe „Los Diez Pintores Concretos“, die bis 1961 im Stil der geometrischen Abstraktion arbeitete. De Oraá wurde zu ihrem Archivar und dokumentierte fortan die lokale kubanische Kunstszene. Daneben engagierte er sich in Kulturorganisationen wie der Nationalen Schriftsteller- und Künstlervereinigung Kuba oder dem Nationalen Kulturrat.

In seinem künstlerischen Werk beschränkte sich Pedro de Oraá auf wenige Farben, vor allem Schwarz, Weiß und Purpur, und schuf aus Elementen der organischen Abstraktion eine rationale Bildsprache. Zu Beginn der 1950er Jahren setzte er sich auch in Gedichten mit der noch neuen Kunst- und Literaturströmung auseinander und veröffentlichte seinen ersten Lyrikband „El Instante Cernido“. Die Nüchternheit der Konkreten Kunst musste sich damals erst gegen den vorherrschenden, figurativ-tropischen Stil der kubanischen Malerei der 1940er Jahre durchsetzen, Pedro de Oraá wurde einer ihrer Wegbereiter. Er vertrat die abstrakte Kunst Kubas 60 Jahre lang im In- und Ausland und war in diversen Einzel- und Gruppenausstellungen in Brasilien, Tunesien, Mexiko, Slowakei, Spanien, New York, Florida und Deutschland zu Gast. Mit Pedro de Oraá starb nun das letzte Mitglied der „Los Diez“.


04.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Viviane Bogumil

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