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Noriyuki Haraguchi gestorben

Noriyuki Haraguchi im März bei der Eröffnung seiner Ausstellung im neuen Kunstraum √K Contemporary in Tokio

Der Japaner Noriyuki Haraguchi ist tot. Wie Medien aus seinem Heimatland berichteten, ist der der Künstler am 27. August verstorben. Geboren 1946 in der Hafenstadt Yokosuka südlich von Tokio, studierte Noriyuki Haraguchi an der Nihon-Universität und spezialisierte zunächst auf Malerei mit Ölfarben. Seit 1968 schlossen sich Einzel- und Gruppenausstellungen in Japan, den USA und in Europa an. Internationale Bekanntheit erlangte Haraguchi mit minimalistischen Skulpturen. So war er 1977 mit seiner Installation „Matter and Mind“ als erster Japaner auf der Documenta in Kassel präsent. Dafür füllte er eine große, schwarz gestrichene Stahlwanne mit Altöl. Trotz des Altölgeruchs erzeugte er mit der tiefschwarzen, bewegungslos opaken Oberfläche und der strengen Anordnung eine unvergleichliche Schönheit und Klarheit, ein Idealbild einer ruhigen glatten See.

Mit dieser Arbeit, die Noriyuki Haraguchi noch öfters installierte, etwa auch im Museum für Zeitgenössische Kunst in Teheran, in die 1977 der Schah Mohammad Reza Pahlavi ausversehen seine Hand tunkte, griff er traditionelle japanische Lackarbeiten auf, wie sie in der Architektur von Tempelgebäuden oder im Kunsthandwerk Verwendung finden. In anderen minimalistischen Arbeiten setzte der Künstler den Ölflächen vertikale Elemente, etwa große schräggestellte Platten und glänzende schwarze oder andersfarbige Tafelbilder, oder reliefartige Oberflächenstrukturen entgegen. Für eine weitere Werkgruppe verwendete Haraguchi die Formen von Schiffs- oder Flugkörpern. Nach seiner Teilnahme an der Documenta wurde es in Europa eher ruhiger um den Künstler. 2001 präsentierte das Münchner Lenbachhaus eine umfangreiche Retrospektive mit seinen bis dato geschaffenen Werken, 2007 war Noriyuki Haraguchi an der Ausstellung „Das Schwarze Quadrat. Hommage an Malewitsch“ in der Hamburger Kunsthalle beteiligt, 2005 und 2008 richtete ihm die Akira Ikeda Galerie in Berlin eine Personale aus.


03.09.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Noriyuki Haraguchi








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