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Winterlandschaft in Schreiberhau in Schlesien / Hans Purrmann

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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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Die Friedrichswerdersche Kirche in Berlin

Die Friedrichswerdersche Kirche mit der Skulpturenpräsentation „Ideal und Form“, 2020

Friedrichswerdersche Kirche öffnet wieder

Nach acht Jahren öffnet die Friedrichswerdersche Kirche in Berlin morgen wieder ihre Pforten. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäude musste seit 2012 instandgesetzt und renoviert werden, da die Bebauung in unmittelbarerer Nachbarschaft zu gravierenden Schäden führte. Das zwischen 1824 und 1830 errichtete Gotteshaus ist der einzig erhaltene originale Kirchenraum Karl Friedrich Schinkels. Der berühmte preußische Baumeister plante einen möglichst unverstellten und hell erleuchteten Gesamtraum. Entsprechend präsentiert sich das Innere des Backsteinbaus frei und ohne Hindernisse für Hören und Sehen, Tageslicht fällt durch die großen Fenster. Kronprinz Friedrich Wilhelm IV. akzeptierte erst Schinkels dritten Entwurf im Stil gotischer Chapels. Im Zweiten Weltkrieg trug die Kirche Schäden davon und wurde erst von 1979 bis 1986 einer Sanierung unterzogen. Zur 750-Jahr-Feier Berlins war der Bau ab 1987 wieder zugänglich.



Wie vor der Schließung vor acht Jahren nutzt auch nun die Alten Nationalgalerie die Friedrichswerdersche Kirche als Ort für die Präsentation ihres Skulpturenbestands. Die Schau im Schinkel-Bau erlaubt, die bildhauerischen Werke in einer original erhaltenen Architektur des 19. Jahrhunderts zu erleben. Die Skulpturen spannen einen Bogen von der Zeit Schinkels bis zum Kaiserreich und verdeutlichen die künstlerischen Entwicklungen bis in die Moderne. Neben bekannten Werken, wie Johann Gottfried Schadows Büste der Prinzessin Friederike von Preußen aus dem Jahr 1795 oder Adolf von Hildebrands „Schlafendem Hirtenknaben“ von 1871/73, Elisabet Neys Portrait Otto von Bismarcks aus dem Jahr 1867, machen jetzt auch Christian Daniel Rauchs Selbstbildnis von 1828, Emil Wolffs kleiner Junge als Allegorie des „Winters“ um 1845 oder Adolf Brütts biblische Marmorgruppe „Eva mit ihren Kindern Kain und Abel“ um 1909 ihre Aufwartung. Die Antikenliebe der Deutsch-Römer wird in Artur Volkmanns „Weiblicher Idealbüste“ von 1876/77 greifbar, und den Begründer des Klassizismus, Johann Joachim Winckelmann, ehrt Ludwig Wilhelm Wichmanns marmornes Standbild aus den Jahren 1844/46.

Die Friedrichwerdersche Kirche mit ihrer Präsentation „Ideal und Form. Skulpturen des 19. Jahrhunderts aus der Sammlung der Nationalgalerie“ sind ab dem 27. Oktober zugänglich. Das Museum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Friedrichswerdersche Kirche
Werderscher Markt
D-10117 Berlin

Telefon: +49 (0)30 – 266 42 42 42


26.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Deana Lawson, Deana Lawson Self-Portrait, 2012

Deana Lawson, Deana Lawson Self-Portrait, 2012

Boss Prize für Deana Lawson

Deana Lawson erhält den Hugo Boss Prize 2020, den das deutsche Modeunternehmen gemeinsam mit der Solomon R. Guggenheim Foundation vergibt. Neben 100.000 US-Dollar darf sie sich auch über eine Schau im New Yorker Guggenheim Museum im Frühjahr 2021 freuen. Dessen Direktor Richard Armstrong betonte, dass die Auszeichnung heuer erstmals an einen Fotokünstler gehe. In der Jurybegründung heißt es, Lawson handhabe auf brillante Art und Weise das Erbe der konzeptuellen und dokumentarischen Fotografie zum Erzeugen eines unauslöschlichen Bildes des täglichen Lebens von Schwarzen. Während es scheine, als handele es sich um Bilder echter Familien, Freunde und Liebhaber, sind ihre großformatigen Werke tatsächlich stark inszeniert und choreografiert. Sie bieten ihren Sujets eine reiche ästhetische materielle Umgebung, auch wenn sie zu einer anderen ätherischen Sphäre weisen – eine bemerkenswerte Leistung. In ihrem gesamten Werk setze Lawson eine Menge an formalen und konzeptuellen Strategien ein, die zukünftige Betrachter und Forscher beschäftigen werden. Lawson einmalige Arbeitsweise sei sowohl sozial human wie auch technisch prägnant und wirke transformativ auf das Medium wie auch das Konzept der Repräsentation.



Deana Lawson, 1979 in Rochester im US-Bundesstaat New York geboren, studierte Fotografie an der Pennsylvania State University und der Rhode Island School of Design. In ihren Bildern thematisiert sie oftmals Intimität, Familie, Spiritualität, Sexualität und „Black aesthetics“. Sie unterrichtete am California Institute of the Arts, am International Center for Photography, am California College of the Arts, an der Rhode Island School of Design und seit 2012 an der Priceton University. Lawsons präsentierte ihre Fotografien unter anderem im Carnegie Museum of Art in Pittsburgh, in der Kunsthalle Basel, im Museum voor Fotografie in Amsterdam und dem Art Institute in Chicago. Aktuell nimmt sie im Berliner Gropius Bau an der Gruppenschau „Masculinities: Liberation through Photography“ teil.

Aufgrund der Corona-Pandemie und der Qualität der Arbeiten gehen einmalig in diesem Jahr jeweils 10.000 US-Dollar an die übrigen Finalisten des Hugo Boss Prize: An die iranisch-armenische Künstlerin Nairy Baghramian, an den Afroamerikaner Kevin Beasley, den äthiopischen Kunstschaffenden Elias Sime, an die chilenische Poetin und Künstlerin Cecilia Vicuña und an den argentinischen Bildhauer Adrián Villar Rojas. Der Hugo Prize Preis wurde 1996 ins Leben gerufen und will alle zwei Jahre Errungenschaften in der internationalen zeitgenössischen Kunst ehren. Die Auszeichnung ging bisher an Matthew Barney, Douglas Gordon, Marjetica Potrc, Pierre Huyghe, Rirkrit Tiravanija, Tacita Dean, Emily Jacir, Hans-Peter Feldmann, Danh Vo, Paul Chan, Anicka Yi und zuletzt an Simone Leigh.


26.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Rabih Mroué

Rabih Mroué hat den Preis für künstlerische Forschung der Schering Stiftung gewonnen

Rabih Mroué erhält Kunstpreis der Schering Stiftung

Der libanesische Künstler und Regisseur Rabih Mroué darf sich über den diesjährigen Preis für künstlerische Forschung der Schering Stiftung freuen. „Mit seinen Arbeiten in einem breiten Spektrum der Disziplinen und Formate, von den bildenden Künsten über Performance, Theater, Literatur, Philosophie und politische Theorie bis zur Historiographie, hat Rabih Mroué einen bedeutenden Beitrag zum Verständnis von zeitgenössischer künstlerischer Forschung geleistet“, begründete die Jury ihre Entscheidung. „Mroués Werke stellen mit ihrer faktisch-fiktiven, interdisziplinären Methodik tradierte Vorstellungen von Wahrheit, Forschung und Fakten auf den Prüfstand. Mroué ist ein Pionier der Vortrags-Performance oder in seinen Worten des ‚nicht-akademischen Vortrags‘, den er zu einem herausragenden Medium künstlerischer Forschungsvermittlung entwickelt hat.“



Rabih Mroué, der 1967 in Beirut geboren wurde, hat als Schauspieler, Regisseur und Dramaturg zahlreiche Stücke für internationale Bühnen geschrieben und inszeniert. Seit Ende der 1990er Jahre entwickelt er zudem Videoarbeiten, installative Werke und Zeichnungen, die weltweit ausgestellt werden. Mroué ist Herausgeber der Zeitschrift „The Drama Review/TDR“ sowie Mitbegründer der Beirut Art Center Association. Von 2012 bis 2015 war er Fellow des International Research Center „Interweaving Performance Cultures“ an der Freien Universität Berlin. Während der Intendanz von Matthias Lilienthal war er als festangestellter Theaterregisseur an den Münchner Kammerspielen engagiert.

Der Preis für künstlerische Forschung ist aus dem Kunstpreis der Schering Stiftung hervorgegangen, der von 2005 bis 2018 alle zwei Jahre an internationale Kunstschaffende vergeben wurde. Heuer wurde die Trophäe zum fünften Mal in Kooperation mit den Kunst-Werken Berlin (KW) ausgelobt. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld von 15.000 Euro dotiert und mit einer Einzelausstellung in den KW verbunden. Im Rahmen der Ausstellung wird eine Neuproduktion des Künstlers präsentiert, dazu wird ein Katalog erscheinen. Die diesjährigen Jurymitglieder waren Krist Gruijthuijsen, Direktor des KW Institute for Contemporary Art, Anna Daucíková, Künstlerin und Gewinnerin des Schering Kunstpreises 2018, Isabel de Sena, freie Kuratorin, Elke Bippus, Professorin an der Zürcher Hochschule der Künste und Mitglied des Präsidiums der Gesellschaft für Künstlerische Forschung, und Charlotte Klonk, Professorin für Kunst und neue Medien der Humboldt-Universität zu Berlin und Mitglied des Stiftungsrates der Schering Stiftung.


23.10.2020

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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News vom 26.10.2020

Friedrichswerdersche Kirche öffnet wieder

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Boss Prize für Deana Lawson

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