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Gottheit Vajrabhairava, China, Ming-Dynastie

Deutschlands teuerstes Kunstwerk: Die Gottheit Vajrabhairava aus der Ming-Dynastie für 9,5 Millionen Euro

Nagel versteigert Deutschlands teuerstes Kunstobjekt

Bei Nagel geht es derzeit hoch her. Versuchten Unbekannte noch am Montag vor der aktuellen Asiatika-Woche mit einem Sprengsatz in das Stuttgarter Auktionshaus einzudringen, spielt Nagel seit heute in der internationalen Top-Liga mit, wenn es um Kunst aus dem Fernen Osten geht. In seiner Asiatika-Auswahl erzielte der Stuttgarter Versteigerer mit 9,5 Millionen Euro den höchsten Preis, der bisher bei Auktionen in Deutschland für ein Kunstobjekt bewilligt wurde. Der Rekordwert ging an eine Skulptur der Gottheit Vajrabhairava aus der chinesischen Ming-Dynastie. Das Besondere an der 94 Zentimeter hohen und 169 Kilogramm schweren vergoldeten Bronzefigur ist eine Inschrift am Lotos-Sockel, die die Arbeit als Geschenk zum 26. Geburtstag des Kaisers ausweist und sich damit genau auf den 2. November 1473 datieren lässt.



Bis dato seien laut Nagel nur zwei kaiserliche Objekte bekannt, die durch eine entsprechend detaillierte Aufschrift mit dem Anxi-Palast in Verbindung gebracht werden können. Käufer der esoterischen Gottheit Vajrabhairava mit ihren 34 Armen und dem Haupt aus neun Gesichtern, darunter dem zentralen Büffelkopf, die sowohl die kosmische, als auch die zornige Manifestation des Bodhisattva der Weisheit repräsentiert, sei ein bedeutender asiatischer Privatmann gewesen, der sich gegen ein europäisches und mehre chinesische Museen sowie verschiedene Sammler durchsetzen konnte. Mit Aufgeld und Steuern wird er wohl über 14 Millionen Euro zahlen müssen. Nagel-Experte Michael Trautmann hatte mit mindestens 1 Million Euro gerechnet. Den bisher höchsten Preis bei deutschen Auktionen stellte Grisebach in Berlin im Mai 2018 für Max Beckmanns Gemälde „Weiblicher Kopf in Blau und Grau“, genannt „Die Ägypterin“, für netto 4,7 Millionen Euro auf.


23.06.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Ulrich Raphael Firsching

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Jannis Marwitz, Comme des fruits malheureux, 2017

Jannis Marwitz, Comme des fruits malheureux, 2017

Aachen: Schubladendenken auf dem Prüfstand

Die Ausstellung „Sweet Lies. Fiktionen der Zugehörigkeit“ im Ludwig Forum Aachen zeigt, wie 14 zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler die Positionierung des Individuums in der Gesellschaft sehen. Dabei treten die Kunstschaffenden in den Dialog mit Werken aus der hauseigenen Sammlung, unter anderem mit Chuck Close, Roy Lichtenstein, Erró und Jean-Michel Basquiat. Die gepaart angeordneten Gemälde, Grafiken, Installationen, Objekte, Plastiken sowie Videos gehen der Frage nach, wie eine Einzelperson mit unterschiedlichen Gruppen in Verbindung steht. Kultur, Sprache, Klasse, Nationalität und Herkunft werden ebenso kritisch beleuchtet wie Hautfarbe oder das Geschlecht. Die Kuratoren Patrick C. Haas und Angela Theisen präsentieren in sechs Kapiteln die Meinung der Künstler, dass unsere konstruierten Maßstäbe weder strikt definiert noch schlüssig und widerspruchsfrei sind.



So hinterfragt Jannis Marwitz im Kapitel „Kultur“ die Figur der Venus. Sein mit den Techniken der Renaissance gemaltes Diptychon von 2017 steht Errós „Venus“ aus dem Jahr 1975 gegenüber. Während der isländische Maler Botticellis berühmte „Geburt der Venus“ mit einem chinesischen Propagandabild kombiniert, verfremdet der geborene Nürnberger Marwitz die Göttin der Liebe. Man erkennt eine androgyne Person mit grünlicher Haut, die sich von jeder Anbiederung abwendet. Die Personifikation der Liebe ist eben nicht unbedingt eine weibliche Person und offensichtlich hängt ihre Schönheit immer vom Hintergrund ihres Schöpfers ab. Kunstobjekte von Vivian Greven, Melike Kara, Kinke Kooi, Markues, Phung-Tien Phan, Megan Rooney, Morgaine Schäfer, Siggi Sekira, Slavs and Tatars, Theresa Weber, Raphael Weilguni und Viola Relle regen weitere Dekonstruktion an.

Die Ausstellung „Sweet Lies. Fiktionen der Zugehörigkeit“ läuft bis zum 12. September. Das Ludwig Forum hat täglich außer montags von 10 bis 18 Uhr und donnerstags bis 20 Uhr geöffnet. Der Eintritt beträgt 6 Euro, ermäßigt 3 Euro.

Ludwig Forum für Internationale Kunst
Jülicher Straße 97-109
D-52070 Aachen

Telefon: +49 (0)241 – 18 07 104
Telefax: +49 (0)241 – 18 07 101


23.06.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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Einige Stücke der illegalen Ausgrabung in Apulien

Einige Stücke der illegalen Ausgrabung in Apulien

Raubgräberfunde nach Italien zurückgekehrt

Etwa 800 antike Fundstücke aus einer nicht genehmigten Grabung treten nach einer erfolgreichen vierjährigen Ermittlung den Weg zurück in ihr Ursprungsland Italien an. Eine Spezialabteilung der Carabinieri konnte in Zusammenarbeit mit Ermittlern aus Belgien einen belgischen Sammler überführen. Die Objekte sind 2.300 bis 2.600 Jahre alt, stehen im Zusammenhang mit der apulischen Kultur der Daunier und haben einen geschätzten Wert von rund elf Millionen Euro. Die geraubten Stücke wurden unweit der süditalienischen Provinzhauptstadt Foggia ausgegraben und waren in den letzten Jahren sogar in mehreren Ausstellungen in Genf und Paris zu sehen.



Der Verdächtige konnte anhand eines Bruchstückes einer Grabstele überführt werden. Eine im Archäologischen Museum von Trinitapoli aufbewahrte Inschrift ist ein kleinerer Teil des Fundstückes, das aus der illegalen Ausgrabung stammt und nun schließlich in Belgien sichergestellt wurde. Schöpfungen der Daunier bestechen vor allem durch ihre ungewöhnlichen, abstrakten geometrischen Muster. Die am Stiefelabsatz der italienischen Halbinsel siedelnden Stämme, die schließlich in der römischen Kultur aufgingen, sind den Überlieferungen nach schwer fassbar und bei heutigen Fachleuten vor allem für ihre ausgeprägte Grabkultur bekannt.


23.06.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Hans-Jörg Berghammer

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News vom 23.06.2021

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