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Am 28.01.2021 Auktion 73: Alte und Moderne Kunst. Illustrierte Bücher. Autographen

© Galerie Auktionshaus Hassfurther

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Frontales Bildnis I.B. 1988 / Max Uhlig

Frontales Bildnis I.B. 1988 / Max Uhlig
© Döbele Kunst Mannheim


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Holzvogel 1990 / Doris Ziegler

Holzvogel 1990 / Doris Ziegler
© Döbele Kunst Mannheim


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Farbradierung \

Farbradierung '5', 1953 / Hans Hartung
© Kunsthandel Michael Draheim - Wiesbaden


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Frau und Sohn des Künstlers am Frühstücktisch, 1920 / Eugen Spiro

Frau und Sohn des Künstlers am Frühstücktisch, 1920 / Eugen Spiro
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


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Belia Brückner erhält Max Ernst-Stipendium

Das 51. Max Ernst Stipendium der Stadt Brühl geht in diesem Jahr an Belia Brückner. Die 28jährige Künstlerin, 1992 in Mönchengladbach geboren, überzeugte die Jury mit ihrem konzeptuellen Werk „Rekonstruktion des aktuellen Buchbestandes der Jugendvollzugsanstalt Hahnöfersand, Hamburg 2019“. Damit setzte sie sich gegen rund 380 Mitbewerber erfolgreich durch. Die konzeptuelle Arbeit Brückners, die 2019 ihr Bachelor-Studium an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg in der Klasse „Zeitbezogene Medien“ bei Simon Denny beendete, vereint in einem großen weißen Raum drei einsame Buchregale, die leicht separiert nebeneinander stehen. Nur einige der insgesamt 36 Regalfächer sind zur Gänze mit Büchern gefüllt.



Die Jury, die erstmalig nicht die Originalarbeiten, sondern digitale Einreichungen begutachtete, lobte die intelligenten Werke Brückners. In der Begründung heißt es: „Ihr recherchebasiertes, feministisch fundiertes und politisch umsichtiges Werk überzeugte ebenso inhaltlich konzeptuell wie in der stringenten, präzisen Umsetzung hin zu formal eigenwilliger und überraschender Bildfindung. Installationen und partizipative Arbeiten im öffentlichen Raum fassen die Gedanken und Strategien dieses hochengagierten Werkes. Schrift und Sprache sind Ausgangspunkt ihrer investigativen Enthüllungen gesellschaftlicher Strukturen.“ Brückners „Rekonstruktion des aktuellen Buchbestandes der Jugendvollzugsanstalt Hahnöfersand“ wurde zudem 2019 an der Hamburger Kunsthochschule mit dem Karl H. Ditze-Preis für die beste Bachelor-Abschlussarbeit geehrt.

Das mit 10.000 Euro dotierte Max Ernst Stipendium, das zu gleichen Teilen von der Stadt Brühl und der Max Ernst Gesellschaft getragen wird, enthält die Möglichkeit, dass die Stadt Brühl für ihre „Sammlung Junge Kunst“ ein Werk der Stipendiatin erwirbt. Zudem sollen Belia Brückners Werke eine Ausstellung im Max Ernst Museum Brühl des LVR erhalten. Zu den Stipendiaten der letzten Jahre gehören etwa Mona Schulzek, Serena Alma Ferrario, Sophie Schweighart, Alwin Lay, Theresia Tarcson und im Vorjahr Minjae Lee.


15.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Hergé, Entwurf zum Titelblatt für „Le Lotus Bleu“, 1936

Hergé, Entwurf zum Titelblatt für „Le Lotus Bleu“, 1936

Tintin und Batman erzielen Rekordpreise in Millionenhöhe

Gestern stellte eine kolorierte Arbeit von Hergé zum Tim und Struppi-Band „Der Blaue Lotos“ einen neuen Auktionsrekord auf. Bei Artcurial in Paris fiel der Hammer für die 1936 geschaffene Coverillustration bei 2,6 Millionen Euro; mit Aufgeld und Steuern bewilligte ein privater Sammler dafür knapp 3,2 Millionen Euro. Artcurial offerierte das lange verschollene Blatt im Rahmen der Auktion „L’univers du créateur de Tintin“ mit mehr als 100 Arbeiten des belgischen Comiczeichners Georges Prosper Remi für 2,2 bis 2,8 Millionen Euro. Die Titelvorlage des Comic „Der Blaue Lotos“ schuf Hergé für den fünften Abenteuerband des jungen Journalisten. Dabei sitzen Tim – im Original Tintin – und Struppi in einer großen chinesischen Vase und blicken aus ihr ängstlich zu einem großen roten Drachen. Für Hergé war diese Edition ein Wendepunkt in seiner Karriere, da sich hier sein Stil veränderte. Den letzten Rekordpreis für ein Hergé-Werk erzielte das Pariser Auktionshaus im Jahr 2014 mit brutto 2,6 Millionen Euro.



Im Vorfeld der Auktion sorgte die Provenienz des gefalteten Blattes für Aufregung. Es stammt aus dem Nachlass des Tintin-Herausgebers Jean-Paul Casterman. Es hieß, es handele sich wohl um ein Geschenk Hergés an den damals jungen Jean-Paul. Vermutlich wurde aber vergessen, dass Blatt an den Comiczeichner zurückzuschicken. So verblieb das Tuscheaquarell Jahre lang unbemerkt in einem Schrank. Als die Versteigerung angekündigt wurde, regten sich die Erben des belgischen Künstlers. Sie forderten Castermans Nachfahren auf, ihnen das Blatt zurückzugeben, um es im Musée Hergé bei Brüssel ausstellen zu können. Damit hatten sie aber keinen Erfolg.

Einen neuen Rekordpreis stellte mit 2,2 Millionen US-Dollar auch das erste Heft der Batman-Serie aus dem Jahr 1940 auf. In nahezu perfektem Zustand ging es bei Heritage Auctions in Dallas am Donnerstag an einen anonymen Käufer. Schon vor der Versteigerung überschlugen sich die Gebote für den Comic, der auf der Frontseite den dunklen Rächer fliegend in Begleitung von Robin vor gelbem Hintergrund mit der roten Skyline von Gotham City präsentiert. Das Script oblag damals Bill Finger, die Zeichnungen übernahm Bob Kane mit Assistenz von Jerry Robinson und Sheldon Moldoff. Das nun verkaufte Batman-Heft ist der zweitteuerste Comicband und wird nur durch Supermans ersten Auftritt in „Action Comics #1“ mit 3,2 Millionen Dollar übertroffen.


15.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/S. Hoffmann

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Kim Tschang-Yeul

Der koreanische Maler Kim Tschang-Yeul ist gestorben

Trauer um Kim Tschang-Yeul

Kim Tschang-Yeul ist tot. Wie seine Galeristen vor kurzem mitteilten, starb der südkoreanische Künstler am 5. Januar im Alter von 91 Jahren. Bekannt wurde Kim vor allem mit Gemälden, in denen Wassertropfen aus monochromen Leinwänden hervorzustechen scheinen, aber in Wirklichkeit optische Täuschungen sind. Mit diesen Arbeiten aus den frühen 1970er Jahren erforschte der Koreaner neue Wege zwischen Abstraktion und Figuration und entwickelte eine künstlerische Formensprache, die stark vom Zen-Buddhismus inspiriert ist. „Der Akt des Malens von Wassertropfen bedeutet, alle Dinge darin aufzulösen, in einen transparenten Zustand des Nichts zurückzukehren“, so Kim. „Indem wir Ärger, Angst, Furcht und alles andere zur Leere zurückführen, erfahren wir Frieden und Zufriedenheit. Während einige nach der Steigerung des Ichs suchen, strebe ich nach der Auslöschung des Ichs und suche nach der Methode, es auszudrücken.“



Kim Tschang-Yeul wurde 1929 in Maengsan geboren, einem Distrikt, der heute zu Nordkorea gehört. Nach einem Kunststudium in Seoul schloss sich Kim der koreanischen Informel-Bewegung an. Seine Arbeiten wurden 1961 auf der Pariser Biennale ausgestellt. 1965 erhielt Kim ein Stipendium der Rockefeller Foundation und zog nach New York. „Als ich nach New York kam, schien alles, was ich sah, Pop Art zu sein“, sagte Kim 2019 in einem Interview mit dem Ocula Magazine. „Jasper Johns, Rauschenberg, Andy Warhol. Ich mochte Pop Art nicht wirklich, aber im Nachhinein kann ich sehen, dass sie mich beeinflusst hat. In New York fühlte ich mich entfremdet vom Materialismus der Gesellschaft und von der Kunst, die diese Gesellschaft verkörperte.“

1969 kehre Kim New York den Rücken und ging nach Paris, wo er schließlich seinen Durchbruch feiern sollte. Dieser gelang ihm 1970 mit dem Werk „Événement de la nuit“, in dem sich ein großer Wassertropfen vor einem tiefschwarzen Hintergrund abzeichnet. Bald begann Kim, konsequent Wassertropfen in verschiedenen Kompositionen zu malen: Große, die den Blick des Betrachters auf einen einzigen Punkt lenken, kleine Gruppierungen von Tropfen, die die Schönheit eines stillen Moments erzeugen, und Schwindel erregende Abstraktionen mit Dutzenden von Wassertropfen, die die Augen zwingen, auf der Leinwand herumzuhüpfen.

Große Retrospektiven fanden 2004 in der Galerie nationale du Jeu de Paume in Paris, 2006 im National Museum of China in Peking und 2014 im Gwangju Museum of Art in Südkorea statt. Vor einigen Jahren schenkte Kim 220 Werke der Insel Jejudo in der Koreastraße, wo er während des Koreakrieges stationiert war. Dieses Geschenk führte 2016 zur Gründung des Kim Tschang-Yeul Kunstmuseums. Während einer Pressekonferenz anlässlich der Eröffnung dieses Museums sagte Kim: „Als ich älter wurde, fühlte sich das Leben in einem fremden Land zunehmend wie ein Exil an. Ich wünschte mir immer ein endgültiges Ziel, um mich niederzulassen, und Jeju akzeptierte mich.“


14.01.2021

Quelle: Kunstmarkt.com/Maximilian Nalbach

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