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Am Badestrand / Otto Pippel

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© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

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© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Gute Abnahmequoten prägten die Auktion mit zeitgenössischer Kunst im Wiener Dorotheum

Mit großem Auge auf Platz eins


Maria Lassnig, Ohne Titel (Auge), 2000

Maria Lassnig hieß die Überraschungssiegerin auf der jüngsten Versteigerung zeitgenössischer Kunst im Wiener Auktionshaus Dorotheum. Von der 2014 im Alter von 95 Jahren verstorbenen Malerin gelangte ein kleines, vor 2000 entstandenes Ölbild aus ihrer Body Awareness-Reihe zum Aufruf, das trotzdem im Monumentalformat ein weit geöffnetes ...mehr

04.08.2020

Resultate: Mit der modernen Kunst erzielte das Dorotheum ein gutes Ergebnis

Trost bei den Heiligen


Rudolf Wacker, Stillleben mit St. Sebastian, 1927

Er gilt als der Protagonist der Neuen Sachlichkeit in Österreich: Rudolf Wacker. Nach künstlerischen Anfängen als Expressionist in Berlin, griff er nach der Rückkehr in seine Heimatstadt Bregenz 1921 verstärkt Tendenzen einer klaren, strengen Bildsprache auf, die auch sein „Stillleben mit St. Sebastian“ von 1927 prägen. Um die feinfühlige Figur des frühchristlichen Heiligen hatte Wacker in seinem Atelier einen typischen Kaktus, eine stilisierte Vogelfigur, ein eigenes Landschaftsgemälde vom Bodensee und eine lediglich grundierte Leinwand auf einem bunten Teppich zu dem Arrangement gruppiert. Dabei lag ihm die spätgotische Skulptur besonders am Herzen; konnte der von Geldnöten geplagte Künstler sie doch erst 1927 nach dem Verkauf eines Selbstbildnisses erwerben und sah in dem Märtyrer eine Identifikationsfigur. Denn nach einer Ausstellung im Vorarlberger Landesmuseum entbrannte in diesem Jahr um die Person und die Kunst Wackers eine Schlacht in der lokalen Presse, die ihm arg zusetzte. Der gepeinigte Sebastian, der für seine Überzeugungen den Tod erlitt, kam Wacker da gerade recht. ...mehr

31.07.2020

Mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau setzte sich Ketterer an die Spitze der deutschen Auktionshäuser und zeigte bei der Kunst des 19. bis 21. Jahrhunderts keine Corona-Tristesse

Teuer verkaufter Schatten


Gerhard Richter, Christiane und Kerstin, 1968

Einen „kontinentaleuropäischen Rekord“ für Gerhard Richter habe man erzielt, so verkündete das Münchner Auktionshaus Ketterer stolz nach seinem jüngsten „Evening Sale“. Man kann mit neuen Höchstpreisen auf dem Kunstmarkt zwar auch ein wenig übertreiben, aber 2,1 Millionen Euro sind für deutsche Verhältnisse in der Tat ein selten hoher Zuschlagswert, zumal unter den gegenwärtigen Umständen und auch im Vergleich zu dem, was auf den heurigen Auktionen hierzulande sonst so umgesetzt wurde. Die Schätzung für Richters fotorealistisches und dennoch leicht verschwommenes Schwarz-Weiß-Portrait „Christiane und Kerstin“, das 1968 im Auftrag des Vaters der Kinder, des Sammlers Werner Schäfer, entstand und nun marktfrisch offeriert wurde, hatte vorsichtig bei 600.000 bis 800.000 Euro gelegen. Nach zähem Ringen von Bietern aus Deutschland, den Niederlanden, Großbritannien, den USA und China überwiegend an den Telefonen entschied eine Sammlerin aus Hong Kong das Gefecht schließlich für sich und musste mit Aufgeld gut 2,6 Millionen Euro berappen. ...mehr

29.07.2020

Seltenes suchten die Kunden in der Fotografieauktion bei Bassenge in Berlin

Jungs beim Waschen


Hermann Wilhelm Vogel, Bilder aus dem Thiergarten. Nach der Natur Photographirt, 1866

„Bilder aus dem Thiergarten. Nach der Natur Photographirt“ lautet der Titel einer zehnteiligen Bilderserie, die der brandenburgische Chemiker, Physiker und Fotopionier Hermann Wilhelm Vogel 1866 bei Louis Gerschel in Berlin veröffentlichte. Drei Jahre zuvor hatte der ursprünglich zum Kaufmann ausgebildete Vogel den „Photographischen Verein zu Berlin“ gegründet und damit einen wichtigen Beitrag zur Etablierung des immer noch relativ neuen Mediums geleistet. Die Aufnahmen aus dem großen Stadtpark der preußischen Hauptstadt sind von geradezu gemäldehafter Wirkung und doch von messerscharfer Präzision. Nur zwei Exemplare dieser Reihe lassen sich heute nachweisen, eines davon im Frankfurter Städel. Das andere bildete das Toplos der jüngsten Fotografie-Versteigerung bei Bassenge. Angesetzt auf 15.000 Euro, wurde es sogar für 1.000 Euro mehr vergeben. ...mehr

28.07.2020

Mit einigen Rekordwerten und einem hohen Umsatz hat Grisebach in Berlin bei den Kunstauktionen der Corona-Krise getrotzt

Ein Hoch auf die Neue Sachlichkeit


Hans Grundig, Schüler mit roter Mütze, um 1925/28

Künstler der zweiten Reihe standen mehrmals im Mittelpunkt der Versteigerung Ausgewählter Werke bei Grisebach in Berlin und schmückten mit neuen Spitzenpreisen das Ergebnis. Gleich gegen Beginn setzte die abstrakte Komposition „Avertissement I (Peinture)“ von 1934 einen Auktionsrekord für den aus Österreich stammenden Surrealisten Wolfgang Paalen. Die Schätzung für das lange Zeit in kalifornischen Sammlungen beheimatete Bild hatte bei 200.000 bis 300.000 Euro gelegen, die ein österreichischer Kunde nun mit 310.000 Euro leicht überbot. Christie’s in Paris hatte schon 2009 für die dunkle „Pays (paysage) médusé“ von 1938 genau den gleichen Wert erzielt. Ebenfalls rekordträchtig waren die 370.000 Euro eines süddeutschen Sammlers, der Hans Grundigs schräg auf einem Stuhl platzierten „Schüler mit roter Mütze“ aus den späten 1920er Jahren übernahm. Das neusachliche Meisterwerk mit marktfrischer Provenienz war auf 150.000 bis 200.000 Euro beziffert worden. Und noch einmal setzte die Neue Sachlichkeit zu Höhenflügen an: Von 60.000 bis 80.000 Euro verbesserte sich Grethe Jürgens’ 1929 streng und symmetrisch aus dem Bild schauendes „Portrait Gerta Overbeck“ von 1929 auf 130.000 Euro – ein neuer Auktionsrekord für die niedersächsische Malerin. ...mehr

25.07.2020

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr

Eine neue Ausgabe der Art Düsseldorf hat eröffnet und präsentiert viel regionale Kunst mit internationalem Anspruch

Aller guten Dinge sind drei


Jonathan Meeses Bodengestaltung am Stand von Sies + Höke

„Nach der Behebung von Kinderkrankheiten und logistischen Schwierigkeiten können wir uns nun in der dritten Ausgabe voll auf die Inhalte konzentrieren“, meinte der Messechef Walter Gehlen zur Auftaktpressekonferenz der neuen Auflage der Art Düsseldorf. Die Verkaufsschau versteht sich als internationale Kunstmesse mit betonter Verankerung in der Region. Die Hälfte der 98 Aussteller kommen aus dem Ausland, davon zehn Prozent aus Asien und den USA. 30 Prozent sind in Düsseldorf und der Region beheimatet. 75 Prozent der Teilnehmer sind mindestens schon einmal mit dabei gewesen. Scheinbar scheint das auf „Abgrenzung und Eigenständigkeit bedachte Konzept“, so Walter Gehlen, gut anzukommen. „Die zwei wichtigsten Städte des Rheinlandes verdienen auch zwei Kunstmessen, erst recht in einer Region, wo sich extrem viele Kunstsammler und Museen finden“, so Gehlen weiter. ...mehr







News vom 06.08.2020

Personalabbau im Metropolitan Museum of Art

Personalabbau im Metropolitan Museum of Art

Pforzheim stellt Arbeiten von Max Ernst Schmuckobjekten gegenüber

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Kunstschenkung von Sean Scully geplatzt

Kunstschenkung von Sean Scully geplatzt

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