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Am 08.12.2020 Auktion 1162: Evening Sale - Moderne und Zeitgenössische Kunst

© Kunsthaus Lempertz

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Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel

Sauwetter am Stachus mit Nornenbrunnen im winterlichen München / Otto Pippel
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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ohne Titel / Günther Uecker

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© Galerie Luther


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Amazone, nach 1906 / Franz von  Stuck

Amazone, nach 1906 / Franz von Stuck
© Kunsthandel Ron & Nora Krausz


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Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach

Knieende(r), 1907/1908 / Ernst Barlach
© Galerie Neher - Essen


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Marktberichte

Ketterer in München versammelt in seiner Versteigerung für Kunst des 19. Jahrhunderts neben Porträts und Skulpturen insbesondere ländliche Idyllen

Hört, ihr Herrn, und lasst euch sagen


Carl Spitzweg, Nachtwächter bei Mondschein, Hund und Katze, um 1870

Der Brunnen plätschert leise, am sternenklaren Himmel dämmert schon der Morgen, in einem Haus glimmt bereits die erste Lampe. Der Nachtwächter schlendert, seine Hellebarde geschultert, bedächtig über den Dorfplatz, der durch Mauern und Zäune von den umstehenden Häusern abgeschirmt ist. Ein Spitz und eine weiße ...mehr

04.12.2020

Der Kunst der Moderne und der Gegenwart hat Lempertz diesmal Spitzenwerke Alter Meister aus der Sammlung Hinrich Bischoff zur Seite gestellt, hofft auf ein kaufkräftiges Publikum jenseits traditioneller Gattungsgrenzen und lockt mit einem seltenen Gemälde

Feuer fängt mit Funken an


Georges de la Tour, La fillete au braisier, 1646/48

Kurz vor Jahresende könnte es in diesem von Corona gebeutelten Jahr doch noch zu einem vorgezogenen Feuerwerk kommen. Die Funken dazu sind schon geschlagen. Jetzt ist nur noch die Frage, ob diese sich am 8. Dezember zu einem Freudenfeuer entzünden lassen. Denn an diesem Tag wird Georges de la Tours „La fillette au braisier“ aus der Sammlung von Hinrich Bischoff versteigert. So gut wie alles an diesem 76 mal 55 Zentimeter großen Meisterwerk ist bemerkenswert. Da ist zum einen das Bild an sich: Ein junges Mädchen, dem Betrachter im würdevollen Profil präsentiert, bläst in ein Kohlenbecken. Die hell aufglühenden Brocken beleuchten als einzige Lichtquelle die schlicht gekleidete Gestalt, sodass von ihrer Umgebung kaum etwas zu erkennen ist. Insgesamt strahlt das Nachtstück eine derartige Würde und meditative Ruhe aus, wie es Flammenglut an sich eben tut. Auch einiges im Leben des Malers Georges de la Tour liegt noch im Dunkeln und bedarf einer Beleuchtung. Bis heute weiß man nicht, woher der 1593 in Lothringen Geborene seine Inspiration nahm: Lernte er bei den Utrechter Caravaggisten oder machte er doch eine Italienreise? Hinzu kommt, dass ihm nur 44 Bilder zugeschrieben werden können. Besonders nobilitiert dieses Gemälde, dass es als eines der wenigen signiert und das einzige Kunstwerk aus dem späten Schaffen des Meisters ist, das sich noch in privater Hand befindet. Nun tritt es nach 45 Jahren in der Sammlung Hinrich Bischoff bei Lempertz wieder auf den Kunstmarkt. Mit 3 bis 4 Millionen Euro ist die Messlatte hoch gelegt: Die „Fillette au braisier“ könnte das teuerste Werk im schmalen Ranking Georges de la Tours und auf deutschen Auktionen werden. ...mehr

03.12.2020

Moderne und zeitgenössische sowie Schweizer Kunst beim Züricher Auktionshaus Koller

Symmetrischer Berg


Ferdinand Hodler, Thunersee mit Niesen, 1912/13

„Ich liebe die Klarheit in einem Gemälde und darum liebe ich den Parallelismus“, schrieb der Schweizer Maler Ferdinand Hodler 1904 über seine Beweggründe für die häufig streng und abgezirkelt wirkende Gestaltung seiner Bilder. Auch die Landschaft „Thunersee mit Niesen“ aus den Jahren 1912/13 ist ein Beispiel für dieses Prinzip. Über der fast mittig auf der Leinwand platzierten horizontalen Linie des Sees ragt annähernd symmetrisch der Berg auf. Alles ist in ein dunstiges Blau-Grau gehüllt – passend zur Jahreszeit, in der dieses Gemälde nun in der Auktion „Schweizer Kunst“ bei Koller in Zürich verhandelt wird. Einlieferer sind Schweizer Privatleute, deren Urgroßmutter das Gemälde im Mai 1913 direkt aus einer Ausstellung des Kunstvereins in Solothurn erworben hatte. Seitdem war es häufig in weiteren Ausstellungen zu sehen, zuletzt in einer Hodler-Schau 2018/19 in Bern und Genf. Jetzt soll es für 1,2 bis 1,8 Millionen Franken versteigert werden. ...mehr

02.12.2020

Moderne und Zeitgenössische Kunst bei Grisebach in Berlin mit einigen alten Einsprengseln und der wundersamen Kollektion Calábria

Im Rausch der Nacht


Georg Tappert, Geisha-Revue, 1911/13

Georg Tappert ist eine feste Größe bei Grisebach. Immer wieder schlägt der Expressionist mit Spitzenwerken bei dem Berliner Versteigerer auf, stellt seine Bilder von Chansonetten, Nackttänzerinnen, Zirkusartistinnen oder Halbweltdamen aus den Etablissements der lebenshungrigen und vergnügungssüchtigen Metropole zur Verfügung und sorgt für manchen Geldsegen. Diesmal ist es seine bunte bewegte „Geisha-Revue“ von 1911/13, die mit ihrem exotischen Lichter- und Farbenrausch für Furore sorgen soll. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg ist Tappert mit den sieben als japanische Geishas geschminkten und kostümierten Varietétänzerinnen ein eindrückliches Sinnbild für den „Tanz auf dem Vulkan“ gelungen, der bald ausbrechen sollte. Kein Wunder, dass Grisebach das Gemälde, auf dessen Rückseite sich noch zwei Akte vor Bäumen räkeln, als „Ausdruck großstädtischer Dynamik“ und „Inkunabel des deutschen Expressionismus“ anpreist und dafür 350.000 bis 450.000 Euro sehen will – ein Schnäppchen. Denn schon im November 2007 nahm ein griechischer Sammler Tapperts „Geisha-Revue“ mit und bewilligte den bis heute gültigen Auktionsrekord von netto 610.000 Euro. ...mehr

01.12.2020

Alte bis Moderne Kunst und Kunsthandwerk aus mehreren Jahrhunderten bei Neumeister in München

Auf den Spuren Jesu


Hermann Max Pechstein, Keitelkähne, 1920

„Hier ist Arbeit, Freude, Wut, Sturm. Leinwände reichen nicht aus, Hände auch nicht“, schwärmte Hermann Max Pechstein im September 1919 seinen Freunden von seinem Aufenthalt in Nidden vor. Der kleine Fischerort an der Kurischen Nehrung zog den Expressionisten seit 1909 magisch an. Bei längeren Sommerurlauben schuf er hier in freier Natur zahlreiche Bilder: Wege in den Dünen, der Mittag im Haff, Akte am Strand, Spiegelungen im Wasser, Fischerboote in Nidden oder Kutter im Sturm. 1920 sah Pechstein einige „Keitelkähne“ ruhig an der Küste liegen und bannte sie wasserseitig mit Blick auf zwei Häuser und den Wald in expressionistisch gesteigerten Farben und grobem Pinselstrich auf seine Leinwand. Das Gemälde schenkte er seinem Berliner Arzt, in dessen Familie es rund 60 Jahre blieb, ehe es über das Züricher Auktionshaus Schuler 1999 in süddeutschen Privatbesitz ging. Nun tritt es erneut seinen Weg in den Kunstmarkt an und soll bei Neumeister 350.000 bis 450.000 Euro einspielen. ...mehr

30.11.2020

Kleiner, kompakter, aber nicht minder hochkarätig. Die Highlights – Internationale Kunstmesse München trotzen Corona und eröffneten gestern unter großem Publikumszuspruch ihre elfte Ausgabe

Kunstgenuss, aber sicher


auf den Highlights in München 2020

Wenn das Fieberthermometer am Einlass der Münchner Highlights unter 37,5 Grad Celsius bleibt, ist der Weg frei in ein Kunstparadies, wie wir es für eine gefühlte Ewigkeit bereits vermisst haben. Gestern eröffnete in den Bronzesälen der Residenz unter strikten Hygienemaßnahmen die anspruchsvollste Kunst- und Antiquitätenmesse ...mehr

Das Niveau der TEFAF in Maastricht bleibt unübertroffen. Sie zeigte das Beste, was der Kunsthandel zu bieten hat, und vermeldet trotz vorzeitiger Schließung gute Umsätze. Die Hinwendung zur modernen Kunst ist unübersehbar

Corona und das Sammlervirus


Vincent van Gogh, Paysanne devant une chaumiere, 1885

Das Sammlervirus ist anscheinend stärker als die Angst vor Covid-19, das gerade die Weltwirtschaft aus den Angeln hebt. Die diesjährige The European Fine Art Fair, kurz TEFAF, die wegen der Corona-Pandemie vier Tage früher als geplant schloss, hat auf der Eröffnung am Freitag voriger Woche und während der Laufzeit rund 30 Prozent weniger Besucher registriert. Verkauft wurde aber sowohl im Altmeisterbereich, bei den Antiken und Antiquitäten, als auch in der modernen Kunst besser als erwartet. Als eines der Top-Exponate galt Vincent van Goghs Gemälde „Landarbeiterin vor Bauernhaus“ von 1885 am Stand der Londoner Galerie Dickinson. Das Bild von spröder Schönheit aus der frühen Schaffensphase eines der wichtigsten Künstler des Postimpressionismus hat eine erstaunliche preisliche Karriere hinter sich: 1968 hat es ein Sammler für 45 Pfund in einem englischen Antiquitätengeschäft entdeckt, später wurde es für 1,7 Millionen Dollar versteigert und nun auf der bedeutendsten Kunst- und Antiquitätenmesse für 15 Millionen Dollar angeboten. Lange musste es nicht auf einen neuen Besitzer warten. Die Galleri K aus Oslo setzte dagegen auf Fotografie der Becher-Schule. Andreas Gurskys dreiteilige Fotoarbeit „James Bond Island“ von 2007, eines von noch zwei existierenden, nicht zerstückelten Sets dieses Werks, ging für über 1 Million Euro in neue Hände. ...mehr

Die Entdeckermesse Art Rotterdam ist vergangene Woche zu Ende gegangen. Einige Neuerungen sorgten für ein Facelift und guten Publikumszuspruch

Frische Kunst für neugierige Sammler


Die Art Rotterdam, eingebettet in die Rotterdam Art Week, nennt sich im Untertitel „The Fair to Discovery Young Art“ und positioniert sich einmal mehr mit ihrer Mischung aus junger Kunst zu Einsteigerpreisen und einem Fokus auf niederländische Galerien sowie einige Händler aus anderen europäischen Ländern. Mit 225 Euro pro Quadratmeter ist der Kojenpreis auf dieser Kunstmesse vergleichsweise günstig. Exakt 100 Galerien waren nach Rotterdam gereist, um in der historischen Van Nellefabriek etwas außerhalb des Stadtzentrums Kunst von etablierten Stars der internationalen Kunstszene, darunter etwa Documenta-Teilnehmer Guillaume Bijl, bis hin zu ganz jungen Akademieabsolventen zu präsentieren. Allein 67 Nachwuchskünstler wurden in der kuratierten und eher unkonventionellen Sektion „Prospects & Concepts“ vorgestellt. ...mehr

Für die Bibliophilen ist das letzte Januarwochenende ein Pflichttermin. Dann starten die Antiquare mit ihren Messen in Stuttgart und Ludwigsburg ins neue Jahr

Hohe Buchkunst


Sind Bilderbücher nur etwas für Kinder? Schaut man sich „Das wunderliche Bilderbuch“ von Grethe Jürgens an, denkt man sofort an das malerische Vokabular des Bauhauses und der Neuen Sachlichkeit. So reduziert und experimentell hat die Hannoveraner Künstlerin ihre neun ganzseitigen Farblithografien gestaltet, etwa die lustige Szene mit einer doch noch unsicheren Maus, die am Halsband eine Spielzeugkatze hinter sich herzieht. Zudem lässt „Das wunderliche Bilderbuch“ das Menschenbild und die Utopien der Weimarer Republik erkennen. Die seltene erste Ausgabe, für die Jürgens auch den jeweils vierzeiligen Text typografisch herausragend aufgearbeitet hat, liegt im Antiquariat Sabine Keune vor. Auf der aktuellen Stuttgarter Antiquariatsmesse stellt die Aachenerin das um 1935 erschienene Werk nun für 4.400 Euro vor und hat ihren Stand auf einen Schwerpunkt der diesjährigen Veranstaltung ausgerichtet. Denn mit der Sonderschau „Internationale BilderBuchKunst der Gegenwart“ will man in Stuttgart über die pädagogische Zielsetzung dieser Bücher hinaus auch ihre künstlerische Eigenart und die kreative Verbindung von Bild und Text beleuchten. Dafür trennt sich der österreichische Musikwissenschaftler und Buchliebhaber Friedrich C. Heller kurze Zeit von 40 Bilderbücher und spricht am Samstagnachmittag über seine Sammelleidenschaft. ...mehr

Die 50. Ausgabe der Cologne Fine Art & Design hat eröffnet und will mit ihrem bunten Mix wieder auf Erfolgskurs

An der Schnittstelle vieler Disziplinen


Silberwaren von Goudji und Malerei des Informel am Stand von Samuelis Baumgarte

„Alt und neu, Europa und die Welt, Kunst und Antiquitäten, eine Reise durch die Welt der Kunst“ – das soll nach Worten Daniel Hugs, des neuen Direktors der Cologne Fine Art & Design, die Messe nunmehr ausmachen. Dabei soll „das Design als wesentlicher Beitrag in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts herausgestellt und eine Geschichte des Möbeldesigns erzählt werden“. Der Trend zum Crossover der Disziplinen erfasst verstärkt auch das Sammeln, folglich bestimmt die Vermischung unterschiedlicher Stile deutlicher als zuvor den Tenor der heute in Köln eröffneten Kunstmesse. Hug war bestrebt, die Veranstaltung in diese Richtung weiterzuentwickeln, und konnte 95 Händler zum Mittun bewegen, 15 mehr als im letzten Jahr. Darunter sind allein sieben reine Designhändler, denn „die Antiquität von heute ist das Design“, so Thole Rotermund vom Beirat der vor 50 Jahren als „Westdeutsche Kunstmesse“ gestarteten Verkaufsschau. Von der Antike bis zur Gegenwart finden sich hier Kunstwerke, die als bunter Reigen ein breites Publikum ansprechen sollen. ...mehr







News vom 04.12.2020

Manifesta 15 in Barcelona

Manifesta 15 in Barcelona

Museen in Österreich öffnen wieder

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NRW-Kultursekretariate fordern Unterstützung der Kultur

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